Ingeborg Dagny Mahrt *28.10.1992 +08.04.2013
Hallo,
willkommen auf meiner Homepage!
Mein Name ist Frauke Mahrt.
Meine Tochter Ingeborg Dagny Mahrt wurde am 08.04.2013 in Lentföhrden von ihrem Ex-Freund ermordet.
Seitdem versuchen wir, ihre Geschwister, mein Partner und ich, irgendwie im Leben wieder zurecht zu kommen.
Auf den folgenden Seiten werde ich die letzten Tage und den Tattag beschreiben.
Den Umgang mit uns sowie unsere Hilfslosigkeit.
Der Kampf mit den Ämtern auf Anerkennung nach dem OEG.
Von meinem Rechtsanwalt wurde ich darauf hingewiesen, dass ich nichts, was in der Verhandlung besprochen worden ist oder aber auch in den Akten steht, nach außen tragen darf.
Da der Täter nach dem Jugendstrafgesetz verurteilt worden ist und die Verhandlungen unter Ausschluß der Öffentlichkeit statt gefunden haben
und wieder geht Täterschutz vor Opferschutz
Die Resozialisierung von den Tätern steht im Vordergrund, sie erhalten alle möglichen Unterstützungen in der Hoffnung, dass sie keine Straftaten mehr machen.
Ich fühle mich in jeder Hinsicht vom Staat alleine gelassen!
Ich möchte mit dieser Homepage betroffene Eltern, Geschwister und Familienangehörige ansprechen.
Genauso möchte ich Opfer von Gewalttaten ansprechen.
Mein Ziel ist es eine Gemeinschaft zu gründen, in dem gemeinsam für die Anwendung des Opferentschädigungsgesetzes gekämpft wird.
Zur Zeit kämpfe ich um Anerkennung im Sinne des Opferentschädigungsgesetzes.
Im August wurde mein Antrag mit der Begründung abgelehnt, ich wäre nur höchstens ein halbes Jahr im Schockzustand gewesen, danach wäre es "die Trauer um den Verlust meines Kindes".
Gegen diesen Ablehnungsbescheid habe ich dann Widerspruch eingelegt. Auf Nachfrage im November habe ich dann den Ablehnungsbescheid aufgrund meines Widerspruches erhalten.
Also Anwalt nehmen und vorm Sozialgericht klagen.
Dieses Verfahren läuft jetzt.